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Sonntag, 9. April 2017

Ein Weekend, ein Chalet und 24 Jaycees

Ein Twinning Agreement aus dem Jahr 2009 führt die Nationalkomitees vierer Länder jedes Jahr zusammen, diesmal in der Schweiz. Jaycees der Länder Holland, Belgien, England und der Schweiz trafen sich am Freitagabend, wir haben uns in ein Chalet in Villars-sur-Ollon zurück gezogen und das Weekend zusammen verbracht.

Ziel: Teambuilding, allgemeine Strategiebesprechung, Annäherung der Länder und Pflegen der Freundschaften, Austausch von "best practices" in Bezug auf Train the Trainer und sonstige JCI-relevante Themen.

Für mich als Deputy President stand der Austausch mit den drei anderen DP's im Mittelpunkt. Ben Hawley, JCI UK, konnte ich von einer neuen Seite kennen lernen. Wir haben zweimal zusammen Poker gespielt, vorab noch Bowling und beim Spiel lernt man generell sehr viel über sein Gegenüber. Ich freue mich sehr, ihn auch in Japan wieder zu treffen.

Dann Renée aus Holland, die klare Vorstellungen hat und gerne strukturiert plant. Ich hatte mehrere gute Gespräche mit ihr an diesem Weekend.

Zu guter letzt Nadja von JCI Belgien, die schon länger eine gute Freundin ist. Für mich ist sie eine der Jaycees mit der grössten Sozialkompetenz. Sie hat viel Führungserfahrung und mit ihr kann ich sowohl strategische Themen besprechen wie auch Themen in Bezug auf Motivation oder Förderung von Mitarbeitern und Teammitgliedern. Ich vertraue ihr sehr und geniesse den Austausch.

Das nächste NOM2NOM wird nächstes Jahr in England stattfinden und wir alle vier DP's haben vereinbart, dass wir noch etwas mehr Content und Workshops haben möchten. Diesmal ist alles sehr inoffiziell abgelaufen, war aber nichtsdestotrotz ein sehr wertvolles Weekend.

Das ist, was ich an JCI so mag: Die grosse Abwechslung, die vielen Erlebnisse und die spannenden Charaktere der involvierten Personen.



Sonntag, 12. März 2017

B-A-CH-CZ Weekend am Chiemsee

Ein Weekend in Süddeutschland, ohne genauen Plan. Ich fahre hin, hoffe auf viel Content und werde nicht enttäuscht.

Den ersten Abend verbringen wir mit Kennenlernen, gegenseitigem Austausch von Erwartungen und dem Vergleich von "best practices", also Lösungsverfahren für Probleme, die JCI in jedem Land haben. Mitgliederfindung zum Beispiel, Trainingsprojekte oder Motivation allgemein. Und unsere deutschen Freunde haben Gin mitgebracht, der mit Tonic zu einem schönen Abschluss des Tages führte.

Mein Zimmer teile ich mit Marlen, eine äusserst smarte und motivierende junge Frau, die ich hoffentlich in Zukunft noch öfters an internationalen Anlässen treffen werde.

In den Samstag sind wir mit einer sehr interessanten Workshop-Session gestartet, die bis in den Nachmittag dauerte. Der Output war super: Wir werden in Bezug auf die SDG's der Vereinten Nationen ein länderübergreifendes Komitee gründen und da wir alle (Süddeutsche, Österreicher, Schweizer und Tschechen) in Bezug auf Business noch näher zusammen arbeiten möchten, werden wir an einigen kommenden JCI-Events ein "Business Speed-Dating" organisieren. Das erste werde ich in Basel organisieren, es wird von 9.30 bis 11 Uhr stattfinden, ziemlich sicher am Donnerstag, 25. Mai 2017.

Gegen 16 Uhr hatten wir uns Wellness verdient! Und so verbrachen wir den Rest des Tages in der Sauna, im Pool, im Restaurant und danach wieder in unserem Workshop-Raum, beim Pokern.

Mein Dank geht an Manuela Weber für die Organisation dieses top Weekends sowie an Christiane Holzinger aus Österreich, die zielgerichtet zu einem grossen Teil dafür verantwortlich war, dass wir nonstop Nägel mit Köpfen gemacht haben.

JCI rocks!



Sonntag, 6. November 2016

Der JCI Weltkongress

Ich sitze im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Zürich und lasse all die vielen Erlebnisse der vergangenen zehn Tage gedanklich Revue passieren. Was haben wir nicht alles erlebt!


Als nächstjährige Deputy Präsidentin habe ich am Weltkongress in Québec am offiziellen Programm für Präsidentinnen und Präsidenten teilgenommen und wurde von Etienne mit zu den Treffen der verschiedenen Gremien mitgenommen. Ich habe mir aber erlaubt, den Kongress auch anderweitig zu erleben und meine Zeit nicht ausschliesslich an den JCI-Versammlungen zu verbringen. Die nächsten zwei Jahre werden mich dahingehend ja bestimmt vollkommen auslasten ... ;-)

Frühstück und Presidents Meeting
Am Sonntag um 07:30 Uhr haben sich Martin Hauri und Etienne Dayer mit den Präsidenten und Vize-Präsidenten der Länder Belgien, Holland und Luxemburg zum einem kleinen Pre-Meeting inklusive Frühstück im 25. Stock des Hilton Hotels getroffen. Cédric Cagnazzo und ich waren ebenfalls mit von der Partie. Es wurden internationale Themen wie Präferenzen bei den zu wählenden Kandidaten, Interesse der anwesenden Länder an internationalen Positionen und Kongressen für die kommenden Jahre besprochen und die anstehende Erhöhung der Mitgliederbeiträge von JCI wurde thematisiert. Die tolle Aussicht auf Québec hat uns für das frühe Aufstehen voll und ganz entschädigt!

Anschliessend sind wir ans European Presidents Meeting im Kongresszentrum gegangen.




NOM2NOM
Dienstag, 15:00 Uhr: Wir treffen die nationalen Vorstände von Belgien, Holland und England, tauschen Meinungen und Schokolade aus. Ein super interessantes aber auch freundschaftliches Meeting!



D-A-CH
An jedem Kongress treffen sich die Mitglieder der nationalen Komitees von Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Mittagessen und zu spannenden Strategiebesprechungen.



Ich habe ausserdem:

  • Québec und Montreal entdeckt
  • Mit den (deutschen) Wirtschaftsjunioren den Pre-Opening Abend verbracht und über die internationale Ausrichtung von JCI diskutiert.
  • Im Swiss-T-Shirt mit unseren rund zwei Dutzend Schweizern unseren Nationalpräsidenten Martin Hauri an der Opening Night bejubelt.
  • Zwei Workshops zum Thema Leadership und Projektmanagement besucht.
  • Den Tradeshow-Stand vom Europakongress 2017 in Basel betreut, befreundete Jaycees zur Teilnahme motiviert und viele lustige Fotos gemacht.
  • Die anderen Länder und Projekte an der Tradeshow besucht, viel geredet und neue Ideen für soziale Projekte gesammelt.
  • Mit unserem neuen europäischen Vice President Viktor Ómarsson und unserer Gruppe (Belgien, Deutschland, Holland, Österreich, Schweiz) Anliegen und Forderungen in einem Kick-off Meeting besprochen. 
  • Eine coole Halloween-Party im Totenkopf-Kostüm gefeiert.
  • Unsere Schweizer Jaycees besser kennen gelernt, mit ihnen gearbeitet, diskutiert und gefeiert.
  • Viele gute Jaycees aus aller Welt getroffen.
  • An der Japan Night die japanische Küche und Kultur kennen gelernt.
  • Zum Schluss die Galanight in guter Gesellschaft mit exzellentem Essen genossen und danach bis Mitternacht getanzt.


Und jetzt merke ich soeben: Die Liste ist nicht mal abschliessend, gopf! J

Fazit: Ein grossartiger Kongress, ein bisschen wie Klassenlager für Erwachsene, wie Ferien, aber sogar noch besser. Ich verstehe immer mehr, warum auch über 40-jährige und Senatoren ihre Ferien ganz oft nach internationalen JCI-Anlässen planen: Weil es um die Erlebnisse geht, die unbezahlbar und unvergesslich sind.


PS: Wenn die beiden Städte New York und Paris zusammen ein Kind hätten – es wäre Montreal! J Die Stadt ist wunderschön, mit klassischen Bauten und romantischen kleinen Gassen. Mitten drin finden sich aber viele moderne Wolkenkratzer und die grossen, klobigen Verkehrsschilder lassen keinen Zweifel daran, dass wir uns auf dem amerikanischen Kontinent befinden. Ich werde sicher wieder kommen!