Montag, 17. Oktober 2016

Speech: Rückblick auf mein "EVP Zone 3" Jahr 2016

Für alle nicht-Jaycees: EVP hat nichts mit der Evangelischen Volkspartei zu tun, es steht bei uns für "Executive Vice President".



"Claudia Chinello, EVP Zone 3.

Liebe Jaycees,
wenn ich auf das vergangene Jahr zurück schaue, verstehe ich endlich, dass Zeit wirklich relativ ist.

Ich habe so viele wunderschöne Ecken der Schweiz gesehen, die ich ohne JCI wohl nie besucht hätte und ich habe als Mitglied des NKs so! viel! erlebt!

Ich habe persönlich sehr viel gelernt und hoffe, dass ich euch im Austausch auch mit einigen neuen Ideen oder Gedanken inspirieren konnte.

Ich war in den letzten 12 Monaten über 100 Tage für JCI unterwegs.
  • habe 50 LOM-Besuche gemacht,
  • war in 5 versch. Ländern (D, CH, Holland, A, Finnland),
  • habe 2 Trainings als Trainer gegeben,
  • ... und x-dutzend Facebook-Einträge geschrieben.
In der Zone 3 haben wir versucht – und versuchen noch weiter – die LOM Baden-Wettingen zu retten, und ich lade euch alle ein, mit uns mit zu retten! Wenn ihr also Kontakte in der Region Aargau habt, bitte her damit.

In der Stadt Zürich werden wir aus zwei kleinen eine grosse, starke LOM machen und ich bin mir sicher, dass wir damit Erfolg haben werden. (Zusätzlich zur starken LOM Bellevue-Zürich, natürlich!)
  • Die Zone 3 hat so viele fit4jobs Projekte umgesetzt!
  • Über 20 Wirtschaftstreffen, Vorträge und Besichtigungen organisiert, und
  • es ist WUN DER BAR gewesen zu sehen, wie jede LOM ihren ganz eigenen Charakter, ihre eigene Seele hat.
Aber alle haben etwas gemeinsam, das ist der JCI-Spirit.
Und das ist es, was uns verbindet.

Ich durfte im vergangenen Jahr bestehende Freundschaften pflegen
aber auch neue Freunde in mein Leben lassen.

Ich danke euch allen für eine wunderbare Zeit.
Auf dass das kommende Jahr mindestens so bunt und spannend wird,
und ihr mir alle auch weiterhin erhalten bleibt!

Claudia Chinello, EVP Zone 3."

Sonntag, 16. Oktober 2016

Der Showdown

Sonntagmorgen im Landhaus in Solothurn. Ich habe schlecht geschlafen, obwohl ich mir einrede, dass ich supercool und gar nicht aufgeregt bin, was natürlich absolut nicht stimmt. Und für die ganze Woche schon nicht stimmte.

Wir sitzen bei unseren LOMs und drücken uns selbst die Daumen.
Die Erwartung: Total ungewiss, ich bin noch immer der Meinung, dass es absolut 50:50 ist.



Und dann folgt das Resultat. Und danach ist - alles in Aufregung! Ich bin dankbar und froh, dass wir endlich das Ergebnis wissen, dass ich endlich all meine JCI-Themen aufschreiben und designen darf, all meine Pläne in die Tat umsetzen kann ...

Aber erstmal wird gefeiert - Es gibt Champagner (kein Sekt, gell Beat + André alias "Beavies und Butthead", ich halte meine Versprechen!) und Rimus für die Autofahrer! Und alle Anwesenden hatten eine grosse Freude, dass es saftige Würste und feines Brot gab, mit superfeinen Zuger Kirschtorte-Häppchen.




Mein herzlichster Dank geht an:
  • All jene, die mich motiviert haben,
  • an den besten Mann der Welt: Aragorn Frey,
  • an meine eigene LOM und an die LOM Zürich,
  • an alle LOMs die mich gewählt haben,
  • an alle LOMs, die mich nicht gewählt haben, die aber trotzdem in Zukunft gut und proaktiv mit mir zusammen arbeiten möchten,
  • an Adélaïde, Jeannine und Sophie, die mir mit der französischen Website geholfen haben,
  • an alle ehemaligen Nationalpräsidentinnen und Nationalpräsidenten und Senatoren, die in gutem Austausch mit mir waren,
  • an die LOM Solothurn für den grossartigen und rockigen NAKO,
  • an die LOM Zug, die uns als "Neben-Feierlichkeit" an ihrem Farewell-Apéro akzeptiert hat,
  • an meine beste Freundin Andrea, die mich monatelang nicht gesehen hat, aber trotzdem immer für mich da ist,
  • an www.i-fit-you.ch für das Fitnessprogramm und den neuen Ernährungsplan, dank dem ich jetzt weniger Schlaf brauche und trotzdem fit bin,
  • vorausschauend schon mal an meine Putzfrau, die gerne ab sofort auch noch für uns die Wäsche machen und Bügeln darf, da ich sicher keine Zeit mehr dafür haben werde,
  • und natürlich auch an alle anderen, die mich in irgendeiner Form unterstützt haben und die ich jetzt aufzulisten vergessen habe.
Leute, habt Dank! Ich bin hin und weg.

Und weil es so schön war und mein Freund auch Fotograf ist: Hier ein Link zu weiteren tollen Fotos vom CONAKO 2016.





Wahlkampf, Teil 2

Und dann war es endlich soweit: Der CONAKO 2016 - übrigens ein zusammengesetztes Wort aus dem französischen "CONA = COngrès NAtional" und dem deutschen "NAtionalKOngress" - begann für das NK bereits am 13. Oktober mit einer Sitzung, einer Führung durch das NAKO-Gelände, einem sensationellen Abendessen im Restaurant "Zum alten Stephan" und einer kleinen Kneipentour durch das wunderschöne Solothurn.

Am Freitag standen für uns zwei Präsentationen auf dem Programm: Erstens der Rückblick auf unser Jahr als EVP Zonen und danach hatten wir, Christoph und ich, noch einmal fünf Minuten Zeit, uns von unserer besten Seite zu zeigen und unsere Pläne für eine mögliche JCI-Zukunft zu beschreiben.

Meine beiden Speeches findet ihr in den nächsten zwei Posts auf diesem Blog.

Next stop: Samstagabend. Unsere vorbereiteten 45-Sekunden-Videos wurden gezeigt und wir durften (mussten!) noch einmal Rede und Antwort stehen, in einem kleinen Interview mit Tanja Gut.



Ich glaube, danach hatten wir alle genug vom Wahlkampf und gingen definitiv zum gemütlichen Teil des Abends über. Mit coolem DJ, hammer Musik und einigen Drinks an der Bar ging die "Nacht der langen Messer" dann irgendwann zu Ende ...

Wahlkampf, Teil 1

So ging es dann also los. Wahlkampf. Ich wusste, dass sich mein NK-Kollege Christoph Isch auch für das Amt des Nationalpräsidenten interessierte, und so haben wir uns auf einen "friendly Wahlkampf" geeinigt. (Action gab es aber trotzdem - und Spannung und kreative Werbeartikel auch!) :-)

Wie schon bei meinem politischen Engagement, durfte eine Website im Wahlkampf im Marketing-Mix nicht fehlen. Und weil ich gerade in der Stimmung war um mein Fremdsprachen-Gedächtnis wieder etwas aufzufrischen, wurde die Seite gleich viersprachig. Einen herzlichen Dank spreche ich hier an Marcus Selzer aus, der mir immer ehrlich und direkt Feedback gibt, auch wenn's manchmal ein klitzekleinbisschen weh tut.

Also ... Die zweite Version der Website sah dann so aus, und die fand sogar Marcus ok:



Was noch? Flyer? Klar! Aber keine normalen, langweiligen. Pokerkarten mussten her! Und da wir gerade vor einigen Wochen aus Spass Spielkarten mit dem Logo meiner Firma bestellt hatten, designte mir mein Freund Aragorn kurzerhand ein cooles Deck.

Warum ich ein WeeMee-Comic drauf habe und nicht mein Gesicht? Ganz einfach: Weil ich wusste, dass ich die Karten in den nächsten Wochen und Monaten verteilen würde und ich nicht ganz so eitel bin, dass ich mich immer selbst angucken muss. So einen Comic fand ich witzig und viel cooler.


Danach habe ich:
  • LOMs besucht
  • Gespräche geführt
  • Mir bei ehemaligen Nationalpräsidenten und -präsidentinnen Infos zur JCI-Strategie abgeholt
  • Mich an den Zonensitzungen der Zonen 1, 2 und 3 persönlich vorgestellt 
  • Ein Video für die Zone 4 gemacht
  • Den Präsis und Vizes ein Mail mit Infos geschrieben
Viel Arbeit, die sich aber so oder so gelohnt hätte - auch wenn ich nicht gewählt worden wäre.

Der wertvolle Austausch mit Christoph Isch, die Zieldefinition "JCIS", das Hearing bei der LOM Bern, das Interview mit der LOM Génève und die vielen guten Gespräche mit Jaycees und Nicht-Jaycees haben mir viel Klarheit über mich selbst und meine Rolle gegeben.

Leute, so ein Wahlkampf - egal, ob in der Politik, JCI oder sonstwo - ist in jedem Fall gewinnbringend! Die Erfahrung war es wirklich, wirklich wert.

Wie es dazu kam ...

"Und, was hast du mit JCI in den nächsten Jahren vor, Claudia?", wurde ich zu Anfang des Jahres 2016 von einem Mitglied unseres Nationalkomitees (NK) gefragt.

Und die Frage habe ich mir danach selber gestellt - Wie geht es bei mir weiter? Was könnte der nächste Schritt bei JCI sein?

Die Antwort darauf war verhältnismässig rasch gefunden: Ich hatte so viel Spass mit meinen Kollegen im NK, wir bearbeiteten spannende Projekte, behandelten vielfältige Themen und diskutierten viel und gut - und oft auch kraftvoll.

Hier wollte ich bleiben! Gerne noch mindestens für ein weiteres Jahr, wenn dann irgend möglich.

Also ging ich auf die Suche nach Rückendeckung, denn es liegt nicht in meiner Natur, mich für ein Amt aufzudrängen, wenn ich nicht von verschiedenen Seiten unterstützt werde.

Ich möchte gerne in Teams mit Menschen zusammen arbeiten, die Freude an ihrer Arbeit haben und die mit positivem Spirit neue Projekte in Angriff nehmen, die Mut zeigen und humor- und respektvoll miteinander umgehen. Alles andere ist reine Zeit- und Ressourcen-Verschwendung.

Die gewünschte Rückendeckung bekam ich. Erstens von der wichtigsten Person in meinem Leben: von meinem Partner, Aragorn Frey, der mich in meinem JCI-Vorhaben mit Rat, Tat und vielen weiteren wertvollen Aktionen unglaublich stark von Anfang an unterstützte und dies noch immer tut.

Dann meinte Etienne Dayer (NP 2017), dass er sich durchaus gut vorstellen könne, mit mir zu arbeiten und ich es doch versuchen solle. Und auch bei der Anfrage bei Martin Hauri und im Gespräch mit Cédric Cagnazzo bekam ich Zuspruch, total JCI-mässig: "Klar, probier's! Eine Riesen-Chance! Go for it!"

Und so ging es dann also los, das Projekt "Claudia Chinello for Deputy President 2017" oder kurz: #CC4Deputy