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Montag, 17. Oktober 2016

Der erste Tag danach ...

Das Handy glüht vor lauter Nachrichten und Facebook-Meldungen. Wir haben eine neue WhatsApp-Gruppe, die "JCIS NK 2017" heisst und tauschen uns bereits ein bisschen aus.

Ich bin heute oft auf Facebook. Fotos von der White Hat Party, den Trainings und der Gala-Night überfluten dank der ABACUS-Photobox meinen Computerbildschirm. Und es macht grossen Spass, all unsere Freude zu sehen, die am Feiern sind!



Glückwünsche gehen ein und ich versuche fleissig, mich bei allen zu bedanken. Ich fühle mich, als wäre ich in Honig eingemummelt, so glücklich bin ich. Dabei wurde es ja nur so spannend, weil wir zu zweit waren, die sich den Platz als National President erhofft hatten. In der Vergangenheit war JCIS manchmal sogar froh, wenn sich überhaupt jemand für das Amt des NP gefunden hat!

Aber ich glaube, dass die letzten Nationalpräsidenten von JCIS etwas richtig gut gemacht haben: die interne PR. Sie haben viel Präsenz vor Ort bei den LOMs gezeigt, haben dank den vielen Fotos auf Facebook transparent gemacht, wie viele spannende Persönlichkeiten sie treffen, dass sie viel Neues gelernt haben und dass Sie auch grossen Spass hatten.

Etienne hat ausserdem in seinem Blog seine Eindrücke der Japan Academy beschrieben, was aus meiner Sicht auch noch einmal beschreibt, wie wertvoll und einzigartig solch ein Jahr als Deputy oder National President ist. Der Link zu Etienne's Website: http://edayer.ch/?p=95

Während wir noch all die vielen Eindrücke des Weekends verarbeiten und dabei merken, dass wir von all den Gesprächen in den letzten Tagen sogar etwas heiser sind, postet Christian Fluri von der LOM Solothurn Fotos vom Abbau der Infrastruktur in der Rythalle Solothurn.

Und man wird fast ein bisschen sentimental, denn die Halle brodelte noch, wenige Tage vorher. Danke, Leute, ihr habt Grossartiges geschaffen und das werden wir euch nie vergessen!



Ich hab derweil heute noch einen Businesskontakt getroffen, den ich als externen Verkäufer engagiere, und der ggf. als Keynote-Speaker oder Trainer für an den EUKO 2017 in Basel zu haben wäre. Spannend, oder? Wie alles vernetzt ist und sich alles in die Hand spielt.

Ich bin gespannt, was die nächsten drei Jahre so alles auf Lager haben für mich.

Speech: Wahlkampf am CONAKO 2016 in Solothurn



"Claudia Chinello, JCI Zürichsee

Liebe Jaycees

END LICH ist es soweit!

Am Sonntag könnt ihr euch entscheiden, ob ihr Christoph Isch oder mich als DP wählen möchtet.

Ich bin froh, dass der Wahlkampf bald vorbei ist, weil wir dann unseren Fokus endlich wieder auf JCI richten können und nicht mehr immer nur uns zwei in den Vordergrund stellen müssen.

Ich wurde oft gefragt: „Und wie läuft der Wahlkampf?“

Und dann habe ich mal aufgeschrieben, was ich alles dafür gemacht habe, seit ich im Februar 2016 vom NK dazu motiviert wurde, zu kandidieren.
  • Es gab eine Website in vier Sprachen,
  • ich habe LOMs in der ganzen Schweiz besucht,
  • habe für die Zone 4 ein Video gemacht, weil ich leider nicht an deren Zonensitzung konnte,
  • habe nach jeder Zonensitzung E-Mails an Präsis + Vizes verschickt,
  • und diese lustigen Pokerkarten Flyer erstellt.
Und wer mich jetzt noch immer noch nicht kennt, geht bitte auf www.claudia-chinello.ch oder fragt mich einfach die nächsten Tage an, ich bin bis Sonntag gerne für Gespräche verfügbar.

Für mich war der Wahlkampf sehr wertvoll.

Ich habe mich intensiv mit Zielen für JCI Schweiz auseinandergesetzt und durch den Wahlkampf viele viele gute Gespräche führen dürfen.

Jetzt heisst es aber: Nach vorne schauen!

Darauf, was wir mit JCI machen können und welche Herausforderungen uns die Zukunft stellt.

Ich bin noch immer davon überzeugt, dass das ein gutes Tandem wäre, mit Etienne Dayer. Er hat eine analytische und gut strukturierte Arbeitsweise und ist stark im Projektmanagement. Ich bin als Ergänzung sehr kreativ + dynamisch.


Der EUKO Basel steht vor der Tür! Ich möchte mithelfen, Sponsoren zu akquirieren und bin bereits im Social Media Team. Wir brauchen euch alle für den EUKO und dafür möchte ich euch motivieren, arbeitet bitte mit!


Auf internationalem Level ist die JCI Schweiz in den letzten Jahren ein bisschen ein "enfant terrible" gewesen, so mein Eindruck. Mal sehen, ob wir das auch bleiben möchten. Ich bin gerne aufmüpfig, wenn es das braucht. Mal sehen, wie Etienne das sieht und wie wir uns international positionieren möchten.


Und jetzt frage ich euch: Was braucht JCI Switzerland?
Einen Steuermann oder ein Teamplayer?

Ich denke, es braucht beides.

JCI braucht jemanden, der sein Team anspornt und motiviert. Wir arbeiten alle freiwillig und hier erreicht man mit Dominanz nicht halb soviel wie mit Motivation.

Ich möchte nicht Chef sein, aber Teamplayer. Zur Führung gehört auch 
immer viel Sozialkompetenz und das möchte ich gerne in meinem NK-Team zusammen üben.

Und was für mich auch ganz wichtig ist: Humor.

Denn mit Humor geht alles einfacher.

JCI macht so grossartige Sachen!

PROJEKTE

(Wir sollten das noch mehr pushen, es ist eines der sinnvollsten Projekt f. Jugend + Gesellschaft.)

WIRTSCHAFT / BUSINESS

(Wir müssen mit Wirtschaftsverbänden zusammenarbeiten ...)

ANLÄSSE & VORTRÄGE

(Wie z.B.: 20.10. Innerschwyz --> Positionierung von JCI ist damit super + es ist eine gute Networking-Gelegenheit)

Und der Unterschied zu anderen Businessclubs ist, dass wir so viel im Bereich Training machen!


TRAINING
(Augenmerk darauf legen!)

JCI bietet so viele Möglichkeiten.
Und wir sollten noch viel mehr jungen Menschen die Chance geben, davon zu profitieren!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir am Sonntag eure Stimme gebt.
Claudia Chinello, JCI Zürichsee"

Sonntag, 16. Oktober 2016

Der Showdown

Sonntagmorgen im Landhaus in Solothurn. Ich habe schlecht geschlafen, obwohl ich mir einrede, dass ich supercool und gar nicht aufgeregt bin, was natürlich absolut nicht stimmt. Und für die ganze Woche schon nicht stimmte.

Wir sitzen bei unseren LOMs und drücken uns selbst die Daumen.
Die Erwartung: Total ungewiss, ich bin noch immer der Meinung, dass es absolut 50:50 ist.



Und dann folgt das Resultat. Und danach ist - alles in Aufregung! Ich bin dankbar und froh, dass wir endlich das Ergebnis wissen, dass ich endlich all meine JCI-Themen aufschreiben und designen darf, all meine Pläne in die Tat umsetzen kann ...

Aber erstmal wird gefeiert - Es gibt Champagner (kein Sekt, gell Beat + André alias "Beavies und Butthead", ich halte meine Versprechen!) und Rimus für die Autofahrer! Und alle Anwesenden hatten eine grosse Freude, dass es saftige Würste und feines Brot gab, mit superfeinen Zuger Kirschtorte-Häppchen.




Mein herzlichster Dank geht an:
  • All jene, die mich motiviert haben,
  • an den besten Mann der Welt: Aragorn Frey,
  • an meine eigene LOM und an die LOM Zürich,
  • an alle LOMs die mich gewählt haben,
  • an alle LOMs, die mich nicht gewählt haben, die aber trotzdem in Zukunft gut und proaktiv mit mir zusammen arbeiten möchten,
  • an Adélaïde, Jeannine und Sophie, die mir mit der französischen Website geholfen haben,
  • an alle ehemaligen Nationalpräsidentinnen und Nationalpräsidenten und Senatoren, die in gutem Austausch mit mir waren,
  • an die LOM Solothurn für den grossartigen und rockigen NAKO,
  • an die LOM Zug, die uns als "Neben-Feierlichkeit" an ihrem Farewell-Apéro akzeptiert hat,
  • an meine beste Freundin Andrea, die mich monatelang nicht gesehen hat, aber trotzdem immer für mich da ist,
  • an www.i-fit-you.ch für das Fitnessprogramm und den neuen Ernährungsplan, dank dem ich jetzt weniger Schlaf brauche und trotzdem fit bin,
  • vorausschauend schon mal an meine Putzfrau, die gerne ab sofort auch noch für uns die Wäsche machen und Bügeln darf, da ich sicher keine Zeit mehr dafür haben werde,
  • und natürlich auch an alle anderen, die mich in irgendeiner Form unterstützt haben und die ich jetzt aufzulisten vergessen habe.
Leute, habt Dank! Ich bin hin und weg.

Und weil es so schön war und mein Freund auch Fotograf ist: Hier ein Link zu weiteren tollen Fotos vom CONAKO 2016.





Wahlkampf, Teil 2

Und dann war es endlich soweit: Der CONAKO 2016 - übrigens ein zusammengesetztes Wort aus dem französischen "CONA = COngrès NAtional" und dem deutschen "NAtionalKOngress" - begann für das NK bereits am 13. Oktober mit einer Sitzung, einer Führung durch das NAKO-Gelände, einem sensationellen Abendessen im Restaurant "Zum alten Stephan" und einer kleinen Kneipentour durch das wunderschöne Solothurn.

Am Freitag standen für uns zwei Präsentationen auf dem Programm: Erstens der Rückblick auf unser Jahr als EVP Zonen und danach hatten wir, Christoph und ich, noch einmal fünf Minuten Zeit, uns von unserer besten Seite zu zeigen und unsere Pläne für eine mögliche JCI-Zukunft zu beschreiben.

Meine beiden Speeches findet ihr in den nächsten zwei Posts auf diesem Blog.

Next stop: Samstagabend. Unsere vorbereiteten 45-Sekunden-Videos wurden gezeigt und wir durften (mussten!) noch einmal Rede und Antwort stehen, in einem kleinen Interview mit Tanja Gut.



Ich glaube, danach hatten wir alle genug vom Wahlkampf und gingen definitiv zum gemütlichen Teil des Abends über. Mit coolem DJ, hammer Musik und einigen Drinks an der Bar ging die "Nacht der langen Messer" dann irgendwann zu Ende ...